Schülertreff Kantstraße 7

Der mundwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der in Freital-Potschappel einen Schülertreff anbietet. Seit 2011 sind wir mit dieser Arbeit als Zentrum der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beauftragt.

Einen Überblick über unsere Angebote finden Sie hier.

 

Fledermaus-Woche im mundwerk

In der ersten Herbstferienwoche konnten 22 Kinder und Jugendliche spannenden Einblick in die Lebensweise der Fledermäuse bekommen. Sie erfuhren, dass Fledermäuse Ultraschall erzeugen und hören können und sich dadurch orientieren, wie groß und schwer Fledermäuse werden können, dass sie Winterschlaf halten und in großen Gruppen zusammen leben. Bei einer Wanderung vom mundwerk in den Bienertpark nach Dresden-Plauen fanden sie unterwegs an verschiedenen Stellen Hinweise zu Fledermäusen. Im Bienertpark entdeckten sie dann zahlreiche Fledermauskästen und  in einem Tunnel eine echte Fledermaus. Am Dienstag und Donnerstag konnten die Kinder und Jugendlichen Fledermäuse aus Sperrholz sägen, bemalen und zu Flugobjekten zusammenbauen. Spätestens beim Besuch in der Ausstellung "Monster und Mythen" der Naturhistorischen Sammlungen in Dresden wurde klar, dass Fledermäuse keine Monster sind. Die Fledermauswoche endete am Freitag mit einer Fledermausparty und einem Action-Painting im Garten.
 



 

 
 
 
 

Klettern im Waldseilpark Bühlau

Am 1.September war es wieder so weit. Klettern im Waldseilpark Bühlau war angesagt. Das Wetter spielte mit, es war nicht so heiß und regnete nicht. Nach der Einweisung in den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung konnten jeder leichte bis schwere Kletterparcours auswählen und losklettern. Einige durften auch den Mega-Fox benutzen - eine Seilrutsche in 30 m Höhe über dem alten Bühlauer Freibad. Das Klettern anstrengend sein kann, merkte man spätestens am nächsten Morgen: Muskelkater an den verschiedensten Muskelgruppen!
 
 

Feriencamp in Rothenburg

Die erste Ferienwoche verbrachten Schüler aus Freital und Wilsdruff wieder gemeinsam als Siedler in Rothenburg an der Neiße. Die Zelte mit zwei oder drei Bewohnern waren die Dörfer und die große Jurte, die alle gemeinsam aufbauten das Dorfzentrum. Jeden Abend saßen und aßen alle am Feuer.
 




Jeden Tag gab es eine Menge zu tun, womit die Siedler sich Punkte erarbeiten konnten: Feuerholz suchen und sägen, Mahlzeiten vorbereiten und kochen, abwaschen, einkaufen und die anderen zu gemeinsamen Aktionen einladen.
Am Dienstag eroberten die Siedler die Kulturinsel Einsiedel. Trotz der Hitze machte vor allem das Klettern, Rutschen und Hüpfen viel Spaß. Zur Abkühlung durften anschließend alle, die wollten, in der Neiße baden. Mit Rettungsschwimmern im Teamwar das kein Problem.
 
 
 
Am Mittwoch paddelten die Siedler mit Neiße Tours von Rothenburg nach Lodenau. Da war koordiniertes Zusammenarbeiten gefragt, sonst drehte man sich im Kreis. Am Brehmerwehr mussten die Boote umgetragen werden, da das Wehr nicht befahren werden durfte. Die Nachtwanderung verweigerten einige Siedler wegen zu großer Erschöpfung vom Tagesprogramm. Wer dabei war, konnte neben einem fantastischen Sternenhimmel eine Mutprobe im Dunkeln erleben.


Die Hitze steigerte sich am Donnerstag nochmals. Auf dem Programm standen neben Spielen im Schatten Baumklettern und Baden in der Neiße. Am Abend gab es ein Siedlerabschlussfest, bei dem die fleißigsten Siedler ermittelt und mit einer extra Portion Eis gefeiert wurden.
Für alle war das Feriencamp eine tolle Erfahrung. Für das nächste Jahr war der Wunsch: Bitte länger siedeln!